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Wer in der digitalen Welt zu spät kommt, den bestraft der Markt

Weibo_cut-480x252Die digitale Zukunft von Marken hat schon begonnen.

Nur einige Beispiele:

Immer mehr Marken sind online, auch aus allen anderen Teilen der Welt. Die „großen“ Marken sind ohnehin schon lange im Netz vertreten.
Immer öfter kaufen Konsumenten im Internet und bestellen per Handy.
Immer häufiger empfehlen sie sich untereinander ihre Lieblingsmarken in sozialen Netzwerken.

Jedoch:

Unternehmen haben keine digitale Strategie. WELT schreibt: “Jeder zweite Konzern hat keine digitale Strategie“ – Die vierte industrielle Revolution nimmt Fahrt auf. Doch längst nicht jedes Unternehmen hält bei der Digitalisierung mit. Dabei ist Digitalisierung ein großer Wachstumstreiber

Oft sind die Besonderheiten von digitalen Medien nicht genutzt, besonders die Möglichkeit, mit Kunden zu sprechen.

Erlebnisse bieten Marken im Internet kaum, doch sind sie so wichtig, um sich voneinander zu unterscheiden und Kunden zu binden („Create a website that makes you cry“).
Viele Marken scheitern an Kulturunterschieden: Warum verwendete Henkel für einen Toilettenreiniger die Nationalfarben der Ukraine? Wichtig daher, die Kulturunterschiede zu kennen und zu nutzen: Wie verkauft Lindt-Sprüngli erfolgreich Schokolade in China? Wie führt Volkswagen seine Marken in Korea?

Facebook und Twitter sind bei uns stark verbreitet und beliebt – in anderen Teilen der Welt weniger. Stattdessen gibt es dort andere Netzwerke mit einem anderen Umgang untereinander.

Firmen sind hilflos, wenn sich Nutzer weltweit zusammenschließen und Marken boykottieren: Guido Barilla, Konzernchef des weltweit größten Nudelherstellers, musste sich entschuldigen über seine Äußerungen gegen Homosexuelle; Greenpeace griff Néstle in sozialen Netzwerken an, um gegen die Zerstörung des Lebensraumes von Orang-Utans durch den Anbau von Palmöl für KitKat zu protestieren.

Folge:

Ungenutzte Potenziale, falsches Vorgehen oder Krisen im Internet kosten Unternehmen heute schon viel Geld!

 

Prof. Dr. Dieter Georg Herbst

Über Prof. Dr. Dieter Georg Herbst

Initiator und wissenschaftlicher Gesamtleiter des Meisterkurses ist Prof. Dr. Dieter Georg Herbst. Er ist international anerkannter Experte für Digitale Markenführung und Kommunikation. Er ist Honorarprofessor für Strategisches Kommunikationsmanagement und Gastprofessor im Masterstudiengang „Leadership in Digitaler Kommunikation“ der Universität der Künste Berlin (Deutschland), Gastprofessor für „eCommerce in China“ an der Jiao-Tong-Universität in Shanghai (China) und Hauptdozent für Unternehmenskommunikation und Social Media in zwei EBMA-Programmen an der Universität St. Gallen (Schweiz). Er forscht und lehrt regelmäßig in den USA, in Indien und Brasilien. Herbst ist außerdem Geschäftsführer der source1 networks GmbH und weltweit als Berater für Unternehmen, Organisationen und Personen tätig. 2011 wurde er von der Zeitschrift „Unikum Beruf“ zum „Professor des Jahres“ gewählt. Er ist Mitglied im „Rat der Internetweisen“. Herbst hat 16 Bücher über Marketing und Unternehmenskommunikation geschrieben. Derzeit schreibt er ein Buch über “Digital Brand Management”, das voraussichtlich Ende 2014 erscheinen wird.
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